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25 Jahre Gulden/Thewes

Tote Strecken – Erstaufführung

Aufzeichnung von 1 Tagwerk an 9 Stationen mit 9 Musik-Aktionen
in wechselnden Besetzungen von Trio bis Big Band .
»Tote Strecken« ist die musikalische Umsetzung von Alfred Guldens Gedichtzyklus »TotenRoteln«durch Christof Thewes .
In 5 Abschnitten geht es darin um Sterben und Tod: »Tote Strecken«, »Gesang zu Bildern von Bettina van Haaren«, »Nahe Tode«, »Es liege einer auf Leich«, »Votivtafelgedichte«.
Beim Tagwerk wird dieser Zyklus erweitert durch eine » Eröffnung« und die »Friedhofsmusik Tote Stücke«, die »pain-songs« und einen »Nachklang«.
Wie (Rosenkranz-)Perlen an einer Schnur aufgereiht sind die 9 Stationen mit ihren jeweiligen musikalischen Aktionen. Frühmorgens beginnend, über den Mittag, den Abend bis spät in die Nacht werden diese an verschiedenen Orten in der Stadt Saarbrücken aufgeführt. Stationen sind zwei kleine Theater (Theater im Rathaus und TiV), ein Kino (achteinhalb), ein Park (Echelmeyer Park), ein Restaurant (Leidinger), eine Kirche (Johanniskirche) und eine Galerie (Stadtgalerie) . Alle Stationen sind fußläufig miteinander verbunden. Der Wechsel von Station und Prozession ist gleichzeitig auch der Wechsel von lockerem, bewegtem Miteinander und einem konzentrierten (musikalischen) Agieren. Die Verschiedenartigkeit der musikalischen Ereignisse (unterschiedliche Kompositonen wie Lied oder reine Instrumentalteile, wechselnde Besetzungen von Trio bis Big Band) und der mannigfachen Aufführungsorte, macht dieses Tagwerk zu einem besonderen, einmaligen, ja, einzigartigen Erlebnis. Vom frühen Morgen bis spät in die Nacht werden die musikalischen Aktionen von einem Kamerateam begleitet.

D 2021, R: Alfred Gulden, Christian Schu, ein Film von Alfred Gulden und Christian Schu (1.Kamera), 2. Kamera: Aymeric Swiatoka, Schnitt und Bearbeitung: Afred Gulden und Christian Schu, 90 Min

Als »Vorspiel« werden Gulden/Thewes live einen kleinen Querschnitt durch ihre Stücke geben.