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Filmgespräch dtF

Gastprofessur an der HBK: Axel Ranisch

ICH FÜHL MICH DISCO

1 Im Anschluss Filmgespräch mit Axel Ranisch

Ein Sporttrainer kann mit seinem dicklichen Sohn nur wenig anfangen – und umgekehrt. Ihre kleine Familie wird von der Mutter zusammengehalten, die ihre beiden Männer mit zärtlicher Dominanz ausbalanciert. Als sie einen Herzinfarkt erleidet und der Sohn sich in den besten Turmspringer des Vaters verliebt, droht die Welt aus den Fugen zu geraten. Eine humorvoll-absurde, traurig-fantastische Komödie, die sensibel von der Annäherung unterschiedlicher Temperamente erzählt, vom schmerzhaften Einander-Verfehlen und der Gnade schwacher Momente. Die Inszenierung erinnert nicht nur durch ihre reflektierte Nähe zur Trivialität des Schlagers an Rainer Werner Fassbinder. (filmdienst.de)
»Sehr gute Filme«. So nennt der Berliner Regisseur Axel Ranisch seine Produktionsfirma. Im englischen Sprachraum nennt man diese Art der Ironie tongue-in-cheek. In Deutschlands manchmal etwas verbiestert wirkender Filmlandschaft ist Ranisch damit ein Exot. So wie mit seiner Produktionsmethode: Wichtiger als Fördergelder, Budget und Prestige sind ihm Stimmigkeit von Sujet und Figuren und seine inszenatorische Freiheit. Ranisch dreht ohne Drehbuch und improvisiert intensiv. Nach seinem Publikumsliebling »
Dicke Mädchen«folgt mit „Ich fühl‘ mich Disco“ wieder aufregend anderes queeres Kino aus Deutschland.
(0liver Kaefer, programmkino.de).

D 2013, R: Axel Ranisch, B: Axel Ranisch, K: Dennis Pauls, Sch: Milenka Nawka, Guernica Zimgabel, D: Frithjof Gawenda, Heiko Pinkowski, Christina Grosse, Robert Alexander Baer, Talisa Lilli Lemke, Christian Steiffen, Rosa von Praunheim, 98 Min, FSK: 12

Unsere Kooperationspartner:

Hochschule der Bildenden Künste Saar, Lehrgebiet: künstlerischer Film/Bewegtbild

kino achteinhalb: ICH FÜHL MICH DISCO

Trailer

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Eine spektakulär geglückte Vater-Sohn-Geschichte... ...man weiß oft nicht, ob man vor Rührung feuchte Augen bekommt oder weil 'Ich fühl mich Disco' so witzig ist. Im Zweifelsfall beides.

KulturSPIEGEL