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Filmtage / Festival

Jüdische Filmtage

IRMI

1 Im Anschluss Online-Filmgespräch mit der Regisseurin.

Das dokumentarische Porträt der deutsch-jüdischen Emigrantin Irmi Selver von ihrer Tochter Veronica Selver basiert auf Memoiren einer großartigen Frau, die auf der Flucht aus Deutschland Mann und Kinder verlor, schließlich in New York noch einmal von vorn anfing – die Frage, woher manche Menschen ihre Resilienz hernehmen, wird nie gestellt, schwingt aber immer mit. (taz.de)
Irmi Selver wurde im Jahr 1906 in Cottbus in eine jüdische Familie hineingeboren. Vor den Nazis floh sie nach New York, das für sie ihre neue Heimat wurde. Mit über achtzig Jahren schrieb die schließlich ihre Memoiren. Es fiel ihr schwer, all die Details ihrer Vergangenheit niederzuschreiben. »My Memoirs« heißt das Buch, und die Stimme von Irmi wird in diesem Film gelesen von der Schauspielerin Hanna Schygulla. Eines der Kinder von Irmi Selver ist Veronica Selver, die Filmemacherin, die gemeinsam mit Susan Fanshel diesen Film gedreht hat. Und welch wunderbares Dokument daraus geworden ist. Es ist ein beeindruckend persönlicher Dokumentarfilm über eine Frau, die schwer vom Schicksal getroffen wurde, aber dann ihren Lebensmut und ihren Lebenswillen wiederfand. Der Satz, den Irmi damals, als sie nach dem Tod ihres Mannes und ihrer beider Kinder zu einem Freund sagte, bei dem sie in England untergekommen war, prägt sich tief ein:»Fritzchen, bring mir einen Spiegel und eine Bürste, ich habe beschlossen zu leben.«
(avisualzine.com).

USA 2020, R: Veronica Selver, Susan Fanshel, B: Veronica Selver, Susan Fanshel, K: John Haptas, Michael Chin, M: Todd Boekelheide, Schauspieler Irmi’s Memoiren werden gelesen von Hanna Schygulla 70 Min, OmU, Dokumentarfilm

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kino achteinhalb: IRMI

Trailer

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