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Arbeits­kammer-Film­tage: Mit kriti­schem Blick!

Eröffnung

QUO VADIS, AIDA?

1 Begrüßung Thomas Otto, Arbeitskammer des Saarlandes und Christine Streicert-Clivot, Ministerin für Bildung und Kultur

QUO VADIS, AIDA? erzählt von nur wenigen dramatischen Tagen im Leben einer Frau, deren Schicksal für das einer ganzen Generation von Frauen steht, die den Krieg in Bosnien überlebt haben.
Bosnien, Juli 1995. Aida (großartig: Jasna Djuričić) ist Lehrerin und arbeitet als Übersetzerin für die UN in der Kleinstadt Srebrenica. Als die serbische Armee die Stadt einnimmt, gehört ihre Familie zu den Tausenden von Menschen, die im UN-Lager Schutz suchen. Aida hat als Dolmetscherin in den Verhandlungen Zugang zu entscheidenden Informationen. Sie versucht dabei, Lügen und Wahrheiten auseinanderzuhalten, um herauszufinden, wie sie ihre Familie und ihre Mitbürger*innen retten könnte. Die Lage spitzt sich zu, als ihr Ehemann, Direktor der örtlichen Schule, Srebrenica bei den Verhandlungen mit dem bosnisch-serbischen General Ratko Mladic vertreten soll.
Aidas Schicksal steht für das einer ganzen Generation von Frauen, die den Krieg in Bosnien überlebt haben. Mehr als 8000 – fast ausschließlich männliche – Zivilisten wurden bei dem als Genozid eingestuften Massaker von Srebrenica von der bosnisch-serbischen Armee ermordet. Neben den grausamen Taten der Armee von Ratko Mladic wurde im Zusammenhang mit dem Massaker auch die Rolle der Vereinten Nationen scharf kritisiert. Zum 25. Mal jährte sich das Massaker von Srebrenica im Juli 2020 und bis heute erscheint es unbegreiflich, dass es vor den Augen der Staatengemeinschaft, mitten in Europa, zu einer solchen Katastrophe kommen konnte. Ein dichter, aufwühlender Film.
(filmcasino.at).

BIH/A/RUM/NL/D/PL/F/N/TRK 2020, R: Jasmila Žbanić, B: Jasmila Žbanić, K: Christine A. Maier, M: Antoni Lazarkiewicz, Sch: Jaroslaw Kaminski, D: Jasna Duricic, Izudin Bajrovic, Boris Ler, Dino Bajrovic, Boris Isakovic, Johan Heldenbergh, Raymond Thiry, Reinout Bussemaker, 104 Min, FSK: 12

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Trailer

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Ein unvergesslicher Film.

The New York Times