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Premiere – Das Ende ist der Anfang

TO THE ENDS OF THE EARTH

Das vorsichtige Wesen von Yoko (Japans Star Atsuko Maeda) wird arg auf die Probe gestellt, als sie nach Usbekistan reist, um die letzte Episode ihrer Reisesendung zu drehen. Yoko moderiert ein in ihrer Heimat beliebtes Reisemagazin, kann aber nicht überspielen, dass sie von einer Insel stammt und irgendwie isoliert wirkt wie viele junge Landsleute, wenn sie die Insel verlassen. Lost in Translation gibt es eben auch in umgekehrter Richtung.
Das Filmteam reist durchs Land, filmt im wunderbaren Samarkand und an beliebten Spots, besucht einen Markt, versucht das lokale Essen und fühlt sich nie richtig wohl. Für Yoko kommt dazu, dass in Tokyo ihr Freund wartet und sie sich um ihn Sorgen macht, weil er bei der Hafenfeuerwehr arbeitet und da einen Job hat, der gefährlich sein kann. Bei ihren Streifzügen auf eigene Faust stößt Yoko mitten in der Nacht auf eine eingezäunte Ziege, die die Japanerin vor laufender Kamera befreien will.
Schließlich soll das Publikum zuhause etwas haben von ihrer Mission. Das Team zieht nach Taschkent, wo Yoko das berühmte Navoi Theater aufsucht und fantasiert, dass sie auf der Bühne steht und bejubelt wird. Je mehr sich die Fernsehreporterin in den unbekannten Straßen Usbekistans verliert, desto heimischer fühlt sie sich, und da erfüllt sich auch der japanische Originaltitel: DAS ENDE EINER REISE, DER BEGINN EINER WELT. Für uns sind es gleich zwei Begegnungen: Die eine mit Zentralasien, die andere mit Japan.
(wal, trigon-film.org).

TABI NO OWARI SEKAI NO HAJIMARI JAPAN/USBEKISTAN/KATAR 2019, R: Kiyoshi Kurosawa, B: Kiyoshi Kurosawa, K: Akiko Ashizawa , M: Yûsuke Hayashi, Sch: Kôichi Takahashi, D: Tokio Emoto, Ryo Kase, Atsuko Maeda, Adiz Rajabov, Shôta Sometani, 120 Min, Empfehlung: ab 14, OmU

kino achteinhalb: TO THE ENDS OF THE EARTH

Trailer

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