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Premiere – Identitätssuche

RETURN TO SEOUL

Freddie, 25, kehrt zum ersten Mal nach Südkorea zurück, wo sie geboren wurde, bevor sie adoptiert wurde und in Frankreich aufgewachsen ist, um ihre Herkunft wiederzufinden. Die eigensinnige junge Frau macht sich auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern in einem Land, von dem sie so wenig weiß, dass es ihr Leben in neue und unerwartete Bahnen lenkt. Davy Chou beweist große Sensibilität im Umgang mit Themen wie Heimat, Identität und dem Aufeinanderprallen... Der französisch-kambodschanische Regisseur Davy Chou erweist sich in seinem Nachfolgefilm zu Diamond Island als ein neuer, unverzichtbarer Porträtist der heutigen Jugend und entmystifiziert die vorgefassten Meinungen über internationale Adoptionen durch die Suche dieser brennenden jungen Frau nach einer Lösung für ihre tief verwurzelte Identitätskrise. (Rapid Eye Movies)
Das Thema der massiven Adoption von koreanischen Kindern in den Jahren vor dem Wirtschaftsaufschwung Südkoreas ist ein sehr faszinierendes. Bisher hat es noch nicht viel Einzug in Spielfilmstoffe gefunden, doch scheint sich daran langsam etwas zu ändern. Die Auseinandersetzung kommt dabei allerdings kaum von innen. In Südkorea ist es nämlich ein Tabu. Man erinnert sich nur mit Scham an eine Zeit, in der das Land derart arm gewesen ist, dass es seine Kinder weggeben musste. Wie das nicht selten beim Menschen passiert, kann sich so ein Gefühl in Aggression und Verachtung genau denen gegenüber transformieren, die am allerwenigsten eine Schuld an der Situation tragen.
(kino-zeit.de).

B/D/F/QATAR 2022, R: Davy Chou, B: Davy Chou, K: Thomas Favel, M: Jérémie Arcache, Christophe Musset, Sch: Dounia Sichow, D: Ji-Min Park, Oh Kwang-rok, Guka Han, Yoann Zimmer, Ouk-Sook Hur, Kim Sun-young, Louis-Do de Lencquesaing, 116 Min, FSK:12, OmU

kino achteinhalb: RETURN TO SEOUL

Trailer

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