Vortrag OmU
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Filmland Ukraine

STOP-ZEMLIA

1 Dr. Alina Mozolevska PMSU, Mykoljiw

»Man sagt, wenn du Gänsehaut bekommst, dann berührt deine Seele deinen Körper.«
Das vorletzte Schuljahr für Masha, Yana und Senia. Während im Klassenzimmer die Grünpflanzen wuchern und der Stoff des Biologieunterrichts – die physischen Merkmale von Stress – wie ein Klangteppich unter der Erzählung liegt, ringen die Schüler*innen mit sich und anderen. Stilles Zentrum des Langfilmdebüts von Kateryna Gornostai ist die 16-jährige Masha – introvertiert, feinsinnig und verliebt in den unnahbaren Klassenkameraden Sasha, der sie mit seinem passiven Verhalten herausfordert. Groben Narrativen entzieht sich der Film genauso wie allzu einfacher Psychologie. Wenn Masha nachts allein in ihrem Zimmer tanzt, hoch über der Stadt, irgendwo in der Ukraine, dann wirkt daran nichts inszeniert. Vielmehr ist es eine Einladung an den Moment, das wahre Gefühl. Und eine an den Schmerz. (berlinale.de)
In ihrem Spielfilmdebüt STOP-ZEMLIA erzählt die 1989 geborene, ukrainische Drehbuchautorin und Regisseurin Kateryna Gornostai mit bemerkenswerter Sensibilität vom Jungsein und von den vielen Unsicherheiten, mit denen sich Menschen im Jugendalter befassen müssen. Es gelingt ihr, das Gefühl von Orientierungslosigkeit einzufangen, indem sie auf dramaturgische Zuspitzungen und Klischees verzichtet und stattdessen auf Improvisation setzt. Ähnlich wie die Figuren driftet der Film umher, mutet mal melancholisch, mal unbeschwert, mal ernst und mal heiter an – und demonstriert damit die nötige Empathie, um sich dem emotionalen Befinden der Heranwachsenden zu widmen.
(spielfilm.de).

UKR 2021, R: Kateryna Gornostai, B: Kateryna Gornostai, K: Olexander Roschtschin, M: Marjana Klotschko, Sch: Nikon Romantschenko, Katerina Gornostai, D: Maria Fjodortschenko, Arseni Markow, Jana Isajenko, Olexander Iwanow, 122 Min, FSK: 12, OmU

Unsere Kooperationspartner:

Nordamerikanische Literatur und Kulturwissenschaften, Universität des Saarlandes, Universität der Großregion-Center for Border Studies,
Volkswagen Stiftung

kino achteinhalb: STOP-ZEMLIA

Trailer

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