CINÉMA – FESTSPIELKINO III
8 FRAUEN
1 Einführung: Bettina Schuster-Gäb, Schauspieldramaturgin am Saarländischen Staatstheater
Frankreich in den 50ern: Die Studentin Suzon kehrt über Weihnachten in das verschneite Familienanwesen zurück. Neben ihrer Mutter erwarten sie dort auch ihre Großmutter, ihre zwei Tanten, ihre Schwester und zwei Hausmädchen. Der einzige Mann im Haus, Suzons Vater, wird am Morgen tot in seinem Bett aufgefunden. Aufgrund des vielen Schnees, der das Verlassen des Anwesens unmöglich macht, wird schnell klar: Eine der acht Frauen muss den Mord begangen haben. 8 FRAUEN wurde auf der Berlinale 2002 mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet und erhielt den Europäischen Filmpreis. In Frankreich gehörte der Film zu den zehn erfolgreichsten Filmen des Jahres 2002 und hatte in Deutschland mehr als eine Million Kino-Zuschauer. Die hochkarätig besetzte Komödie basiert auf dem Theaterstück »Huit Femmes« von Robert Thomas kann das Who is Who französischer Schauspielerinnen aufbieten: Neben Catherine Deneuve, spielen auch Isabelle Huppert und Emmanuelle Béart eindrückliche Rollen. (Verleih)
Ozon nimmt „kein Blatt vor den Mund”. Die Familiengeschichte ist prall gefüllt mit allem, was man sich vorstellen kann und was das Leben so zu bieten hat: ledige Mütter, falsche Väter, lesbische Liebe, Voyeurismus, unterdrückte, aber heimlich gepflegte Bedürfnisse – und trotz alledem durchdringt den Film eine immer präsente Zuneigung für die Figuren hinter all den Katastrophen und Bosheiten. (Filmstarts)
FR 2002, R: François Ozon, FR 2002, R: François Ozon, B: François Ozon, Marina de Van, K: Jeanne Lapoirie, M: Krishna Levy, Sch: Laurence Bawedin, D: Catherine Deneuve, Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart, Fanny Ardant, Virginie Ledoyen, Danielle Darrieux, FSK 12, 111 Min
Unsere Kooperationspartner:
Saarländisches Staatstheater