OmU
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Best of 2025

Sirāt

Ein Vater (Sergi López) und sein Sohn kommen auf einem abgelegenen Rave inmitten der Berge Südmarokkos an. Sie sind auf der Suche nach Mar, ihrer Tochter und Schwester, die vor Monaten auf einer dieser niemals endenden, schlaflosen Partys verschwunden ist. Umgeben von elektronischer Musik und einem rohen, ungewohnten Gefühl von Freiheit, zeigen sie immer wieder ihr Foto herum. Die Hoffnung schwindet, doch sie geben die Suche nicht auf und folgen einer Gruppe von Ravern zu einer letzten Party in der Wüste. Je tiefer sie in die glühende Wildnis vordringen, desto mehr zwingt sie die Reise, sich ihren eigenen Grenzen zu stellen. Mit SIRÂT präsentiert der vielfach ausgezeichnete Regisseur Oliver Laxe seinen bislang radikalsten Film. Er führt seine Figuren und das Publikum auf einen erschütternden Weg zwischen Leben und Tod, zwischen Rausch und Offenbarung. Ein Vater sucht in der Wüste Marokkos nach seiner verschwundenen Tochter – und findet dabei eine tiefere Wahrheit über sich selbst.(Verleih)

Die Perspektive ist tendenziell pessimistisch, »SIRÂT« erzählt aber auch von der Kraft der Gemeinschaft. Die reisenden Raver bilden eine Gruppe der Verstoßenen und Versehrten, und vielleicht gerade deswegen ist ihr Leben von einem starken Zusammenhalt geprägt. Ihr Ziel inmitten dieser Dystopie: der Realität entfliehen, abtauchen in die Musik, den Konventionen von Zeit und Gesellschaft entsagen. Das hat etwas Rebellisches, wird für sie aber zu einer harten Prüfung. (epdFilm)

FR/ES 2025, R: Óliver Laxe, B: Santiago Fillol, Óliver Laxe, K: Mauro Herce, Sch: Cristóbal Fernández, D: Sergi López, Bruno Núñez, Jade Oukid, FSK 16, 115 Min, OmU

kino achteinhalb: Sirāt

Trailer

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