FreeJazzFestival Saarbrücken
FREEJAZZFESTIVAL SAARBRÜCKEN: FILM UND KONZERT
1 Eintrittspreise: 15,– € / ermäßigt 10,– €
FIlm 1:
Free Jazz vs. Pop Jazz ⁄⁄ Brötzmann vs. Doldinger
BRD 1967, P: WDR 52 Min,
Free Jazz – Pop Jazz. Jazz – unverständlich oder populär? Klaus Doldinger und sein Quartett, Vertreterdes modernen Jazz und Peter Brötzmann und sein Trio, exponierte freejazzer, liefern sich musikalischund in der Diskussion eine harte Auseinandersetzung im TV-Studio des WDR.
Im Anschluss: Gespräch mit Ulrich Stock (ZEIT) über die Entwicklung des Freejazz seit den 60erJahren.
Konzert:
Luciano Pagliarini- saxophon
Joe Fonda – bassPeter P
erfido – drums
Ada Rave – saxophon
Film 2:
STEO ACROSS THE BORDER
CH 1990, R u B: Nicolas Humbert & Werner Penzel, K: Oscar Salgado, SCH: Gisela Castronari, M: FredFrith, Joey Baron, Ciro Battista, Iva Bittová, Tom Cora, Jean Derome, Pavel Fajt, Eitetsu Hayashi, TimHodkinson, Arto Lindsay, René Lussier, Haco, Kevin Norton, Bob Ostertag, Zeena Parkins, LawrenceWright, John Zorn, 90 Min OmU,
Fred Frith, John Zorn, Arto Lindsay, Ciro Battista, Iva Bitová, Bob Ostertag, Joey Baron, Jonas Mekas,Robert Frank – vereint in einer Zelluloid-Improvisation über Rhythmus, Bilderlust und Lebensfreude.Konzertmitschnitte, Interviews in heruntergekommenen Hotelzimmern und Kamerafahrten durchMetropolen wie New York und Tokio vermischen sich zu einer mitreißenden Klangreise. Musik undBild sind eigenständig, keines unterwirft sich dem anderen und doch ergeben sich Überschneidungen,die mal komisch, mal absurd, mal einfach schön sind – wie die Maisfelder im Wind, die einenmagischen Augenblick lang im Rhythmus von Friths Improvisationen schwingen.Das Filmteam versteht sich als (visuelle) „Band“, die auf die musikalischen Improvisationen reagiertund dazu spontane Bildideen entwickelt. Daraus werden in der Montage assoziative Räume zur Musikgeschaffen, die durch den Ton zusammengehalten werden. Das Verhältnis von Bild und Ton ist einfliessendes: der Ton der gezeigten musikalischen Performances beginnt oft schon als zunächsteigenständiger Filmton über den rahmenden Bildern, bevor er zum konkreten Ton der gezeigtenmusikalischen Handlung wird; umgekehrt werden auch die Klänge der Bildebene mit der Musikverschränkt.» In unserem Film treffen sich zwei verwandte künstlerische Ausdrucksformen: Improvisierte Musik und Cinema direct. In beiden Fällen geht es um den Moment, um das intuitive Begreifen, was ineinem Raum vor sich geht. Musik und Film entstehen aus der verschärften Wahrnehmung für das Augenblickliche, nicht aus der Umsetzung eines gedanklichen Plans.« N. Humbert & W. Penzel» Der Film schafft das, was sich Frith zum Ziel gesetzt hat: Er überquert jene Grenze der einfachen Wahrnehmung, seien das Töne, seien das Bilder – und gelangt zu neuen Empfindungen. Das Lebenzeigt sich in Zusammenhängen und nicht mehr in Oberflächen.« ( Walter Ruggle, ZürcherTagesanzeiger, 1990)
Eintrittspreise: 15,– € / ermäßigt 10,– €
Kartenreservierung per email an stwi(at)freejazzsaar(dot)de,
Unsere Kooperationspartner:
FreeJazzFestival Saarbrücken