Venezuela im Film
KUEKA – MEMORIA ANCESTRAL
1 Einführung und Moderation der Diskussion: Cinthia Alexandra del Valle Bruno, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft, Schwerpunkt Hispanistik, UdS
In einer Gemeinde im ältesten Ort der Erde, im Süden Venezuelas, kämpfen drei Generationen des Volkes der Pemón um die Rückkehr ihrer Ahnen-Großmutter Kowai Kueka. Ihr Geist ist in einem über 20 Tonnen schweren roten Jaspisstein verkörpert, der ohne Zustimmung der Gemeinde gestohlen und nach Deutschland transportiert wurde, um dort Teil einer Kunstinstallation zu werden. Der Rat der Weisen von Mapauri erinnert sich an die Zeiten, als reichlich Nahrung ein Zeichen für das Gleichgewicht war, das Kowai Kueka und Amoko, ihr Großvater, aufrechterhielten. Nach ihrer Entführung wurden die natürlichen Zyklen des Planeten verändert, was zu unerbittlichen Regenfällen führte, die die Ernten überschwemmten und Hunderte von Menschen heimsuchten, abwechselnd mit langen Dürreperioden. Die Hüter der Erinnerung der Vorfahren begeben sich auf eine Reise des Widerstands gegen den Mord an der Erinnerung, um das natürliche Gleichgewicht wiederherzustellen. Werden die weisen Männer und Frauen die Rückreise von Großmutter Kueka, die als Objekt in einem Berliner Park ausgestellt ist, verwirklichen können? (Verleih)
VE 2025, R: María de los Ángeles Peña Fonseca, B: María de los Ángeles Peña Fonseca, K: Joel Ochoa, Marcos García, Andrés Durango Peláez, FSK 18 (ungeprüft), 74 Min, OmeU
Unsere Kooperationspartner:
Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft, Schwerpunkt Hispanistik,
Venezuela im Film / Que chevere,
Filmforum Höchst,
VHS Frankfurt/M