Filmgespräch dtF

HBKsaar Gastprofessur

Katharina Thalbach

SONNENALLEE

1 Katharina Thalbach wird zum Filmgespräch anwesend sein

Leander Haußmann gibt sein Regiedebüt mit einer Burleske über Stasi-Ängste und Blockwart-Mentalität, die in bisweilen grotesk überzeichneten Bildern ein Bild von der Realität des DDR-Alltags in den Siebzigern malt: die Sowjetunion ist der große Bruder, der Klassenfeind der Rest der Welt, der Antifaschistische Schutzwall die Mauer und die DDR das Land, in dem Micha Ehrenreich lebt. Er wohnt in einer Straße deren eines Ende im Westen und das andere im Osten liegt – die Sonnenallee. Während Wessis ihre Ost-Nachbarn von Aussichtsplattformen begaffen, versuchen die Bewohner des östlichen Abschnitts der Sonnenallee, ein halbwegs normales Leben zu führen. (Verleih)

oller Charme erzählt Haußmann die Geschichte von irgendwo liebenswerten Jugendlichen, die sich nicht viel darum kümmern, wo sie sind oder in welchem System sie leben, so lange sie nur heiße Musik zu hören bekommen und mit der Traumfrau zusammen sein dürfen. Opportunistisch? Unambitioniert? Vielleicht, aber eben auch menschlich. Und spätestens wenn zum Schluss die Lösung auf alles lautet, einfach die Anlage weiter aufzudrehen und zu der Musik zu tanzen, die man nun eben hat, dann ist man längst selbst von der guten Laune infiziert. (filmrezensionen.de)

DE 1999, R: Leander Haußman, B: Thomas Brussig, Detlev Buck, Leander Haußmann, K: Peter Krause, Sch: Sandy Saffeels, D: Alexander Scheer, Katharina Thalbach, Robert Stadlober, FSK 6, 92 Min

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kino achteinhalb: SONNENALLEE

Trailer

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