tlw. OmU
tlw. OmU
OmU
tlw. OmU
tlw. OmU

Thriller und subtiles Familiendrama

DER MENSCHLICHE FAKTOR

Obwohl Jan (Mark Waschke) und Nina (Sabine Timoteo) schon lange verheiratet sind, trennt sie noch nicht einmal die Arbeit. Zusammen arbeiten die beiden als Kreative in einer Werbeagentur und erhalten den Auftrag, dem verstaubten Image einer konservativen politischen Partei neuen Schliff zu verpassen. In der Firma ist das Projekt höchst umstritten, sodass sich vor allem Nina dafür einsetzt, den Auftrag nicht anzunehmen. Zwischen den Eheleuten kommt es zu einem so großen Zerwürfnis, dass Nina kurzerhand kündigt und die Agentur verlässt. Um die Wogen zu glätten und vor allem seine Ehe zu retten, organisiert Jan ein verlängertes Wochenende in ihrem Ferienhaus an der belgischen Küste. Als Jan unterwegs ist, um das Nötigste einzukaufen, wird der Rest der Familie im Haus brutal überfallen. Nachdem es zunächst danach aussieht, dass der Vorfall die ganze Familie wieder zusammenbringt, macht sich schon bald Misstrauen in den eigenen Reihen breit. Denn zum Erstaunen aller hat jedes Mitglied der Familie die dramatischen Ereignisse unterschiedlich wahrgenommen, was die Fassade der Vorzeigefamilie bröckeln lässt. (filmstarts.de)
Regisseur Ronny Trocker inszeniert seinen zweiten Langfilm als subtiles Familiendrama. Dabei wechselt er in fließenden Übergängen zwischen verschiedenen Perspektiven auf ein Ereignis, dessen Hergang und Bedeutung sich dadurch ständig anders darstellt und erweitert. Während er den Seelenzustand der Familienmitglieder einkreist, enthüllt er Fragilität und Wirkmächtigkeit der individuellen Wahrnehmung. (berlinale.de).

D/I/DK 2021, R: Ronny Trocker, B: Ronny Trocker, K: Klemens Hufnagl, M: Anders Dixen, Sch: Julia Drack, D: Mark Waschke, Sabine Timoteo, Jule Hermann, Wanja Valentin, Daniel Séjourné, Hannes Perkmann, 103 Min, FSK: 12, teilw. OmU

kino achteinhalb: DER MENSCHLICHE FAKTOR

Trailer

Um den Trailer ansehen zu können, müssen Sie das Setzen von Marketing-Cookies (für Youtube, Vimeo, etc.) erlauben.

Die Angst schlummert unter der Oberfläche.

Süddeutsche Zeitung