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Premiere

Stimmungsvoll und lebensnah

WISHBONE

Kostas ist seit kurzem Sicherheitsbeamter in einem öffentlichen Krankenhaus. Nach dem plötzlichen Tod seines älteren Bruders ist er gezwungen, sich um seine kleine Nichte Niki zu kümmern und auch das Geld aufzutreiben, um das Haus der Familie zu retten. In dem Moment, in dem er alle Hoffnung verloren hat, bietet ihm ein Krankenhauspförtner seine Hilfe an. Aber der Preis, den er dafür zahlen muss, ist hoch. (Pallas Film)

Als sein Bruder zusammenbricht, kommentieren die Ärzt*innen achselzuckend, dass es wohl besser gewesen wäre, nicht in dieses Krankenhaus zu kommen. Der Bruder stirbt, Costas muss sich jetzt nicht nur um dessen kleine Tochter kümmern, sondern auch um die von ihm hinterlassenen Schulden. Er lässt sich auf zwielichtige Machenschaften ein, wirft Mediziner*innen Kunstfehler vor, die sie nicht begangen haben, und gerät in eine moralische Zwickmühle, als er von einem solchermaßen falsch beschuldigten Arzt um Unterstützung gebeten wird. Penny Panayiotopoulous Sozialdrama fängt ernüchternde Großstadtlandschaften und klaustrophobe Innenräume mit kinematografischem Anspruch ein – Lebensräume voller sozialer Sollbruchstellen, in denen ihr Protagonist die Kontrolle über sich selbst verliert und nur mit viel Mühe seinen Glauben an das Gute im Menschen behält. Eine fast dokumentarisch erzählte Parabel, die beschreibt, wohin eine Gesellschaft driftet, wenn die grundlegende lebensnotwendige Infrastruktur bröckelt und jede und jeder nur noch für eine*n Verantwortung übernimmt: sich selbst. (Bernd Buder, Filmfestival Cottbus)

GR/DE/FR/CY 2024, R: Penny Panayotopoulou, B: Kallia Papadaki, Penny Panayotopoulou , K: Dimitris Katsaitis, Sch: Petar Markovic, M: Nikolas Anadolis, D: Giannis Karampampas, Konstantinos Avariktiotis, 123 Min, FSK 18 (ungeprüft), OmU, dtF

kino achteinhalb: WISHBONE

Trailer

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