Internationaler Frauentag
OLGA BENARIO – EIN LEBEN FÜR DIE REVOLUTION
1 Eintritt frei!
Am Morgen des 11. April 1928 betritt eine entschlossene junge Frau das Untersuchungsgefängnis Moabit in Berlin. Im Besuchszimmer wird ein Gefangener zu ihr geführt. Die Frau ist die deutsche Kommunistin Olga Benario, der Mann ihr Geliebter Otto Braun, der des Hochverrats bezichtigt wird. Olga zieht eine Pistole, und gemeinsam mit bewaffneten Kameraden befreit sie Otto. In Dokumentar- und Spielteilen erzählt der Film Olgas Leben: In der Sowjetunion ausgebildet, führt sie Geheimaufträge im Ausland aus und gerät schließlich an die Seite des brasilianischen Revolutionärs Luiz Carlos Prestes, dessen Geliebte sie wird und mit dem sie einen Putsch gegen das diktatorische Vargas-Regime vorbereitet. Ihr Plan scheitert, Olga wird verhaftet, nach Deutschland ausgeliefert, von den Nazis ins KZ gesteckt und ermordet. (Filmportal)
Es gibt Lebensgeschichten, die sind so unglaublich, so fantastisch und so voller Geschichte und Geschichten, dass sie einfach dokumentiert werden müssen. Die Geschichte Olga Benarios ist eine davon, sie packt den Zuschauer und wirft ihn mitten in eine andere Zeit und andere Lebensumstände hinein. Galip Iyitanir hat in seinem Film Olga Benario – Ein Leben für die Revolution die Lebenslinien dieser faszinierenden Frau semi-dokumentarisch in Szene gesetzt. (Kinozeit)
DE 2003, R: Galip Iyitanir, B: Galip Iyitanir, K: Ralf Kaechele, Sch: Barbara Hoffmann, D: Olga Benario, FSK 16, 96 Min
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VVN Saar