DER MANN MIT DEN RÖNTGENAUGEN
Der Wissenschaftler Xavier (Ray Milland) arbeitet an einer Substanz, die, auf die Augen aufgetragen, es ermöglicht, in einem anderen Spektrum zu sehen. Er stellt bald fest, dass man auch durch andere, feste Objekte sehen kann. Als ihm die Mittel gekürzt werden, testet er die Droge an sich selbst. Der fortschreitende Gebrauch befähigt ihn allerdings, weiterzusehen, als es irgendjemand je getan hätte, hinter das Gefüge unserer Realität … Roger Cormans Klassiker wurde seinerzeit mehrfach ausgezeichnet und besticht noch heute durch seine intensive Farbgebung, die der Film selbst als „Spectarama“ bezeichnet. (Verleih)
DER MANN MIT DEN RÖNTGENAUGEN ist ein hervorragend gealterter und bestens unterhaltender Streifen. Seine größte Stärke bezieht die Story aus ihrer vollkommenen Unvorhersehbarkeit. Die Geschichte schlägt Haken und biegt in Wege ab, die so einfach nicht zu erwarten sind. Besonders schön ist dabei die Episode in der Dr. X auf einem Jahrmarkt als Hellseher arbeitet. Dabei bringt der Film neben einer Menge Spannung eben auch eine gute Portion skurrilen Witz unter. Doch auch auf der technischen Seite läuft alles mehr als rund. Einige beachtliche Kameraaufnahmen, sowie aufwendige Verfolgungsjagden machen den Eindruck, dass Corman hier ein wenig mehr Geld, als für ihn üblich reinsteckte. (Pressplay)
X: The Man with the X-ray EyesUS 1963, R: Roger Corman, B.: Robert Dillon, Ray Russell, K: Floyd Crosby, Sch: Anthony Carras, D: Ray Millard, Diana van der Vlis, FSK 12, 80 Min., OmU
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