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Premiere

GERMAINE ACOGNY: DIE ESSENZ DES TANZENS

Germaine Acogny ist nicht nur die »Mutter des afrikanischen zeitgenössischen Tanzes«, sondern auch eine der wichtigsten künstlerischen Stimmen Afrikas. Verwurzelt in traditionellen westafrikanischen Tänzen und mit Blick auf europäische Tanzformen, entwickelte sie ihre ganz eigene Acogny-Technik. Mehr als 50 Jahre auf internationalen Bühnen, bei Auftritten und als Lehrerin junger Tänzer im Senegal und weltweit haben die 80-jährige Künstlerin zur Tanzikone eines ganzen Kontinents gemacht. 2021 wurde diese außergewöhnliche Tänzerin, Choreografin und Mentorin mit dem Goldenen Löwen des Tanzes von Venedig für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. (Verleih)

Der Film zeichnet nach, wie sich Acogny als Künstlerin und Tanzlehrerin etablierte. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Helmut Vogt gründete sie die École des Sables, das Internationale Zentrum für traditionelle und zeitgenössische afrikanische Tänze in Toubab Dialaw, Senegal. Ganz nebenbei schildert Becker in ihrem Film eine zauberhafte Liebesgeschichte. „Ich habe ihn angemacht!“, sagt Acogny lachend; Frauen müssten eben die Initiative ergreifen. Schön ist zudem Acognys spürbares Interesse an der jungen Generation. Sie ist eine Ikone – doch sie ruht sich nicht auf diesem Status aus, sondern interagiert voller Elan mit dem Nachwuchs. Sie will wissen, was die aufstrebenden Talente so bewegt. Die Kamera von Sophie Maintigneux fängt die Stimmung bei Tanzkursen und Workshops ein. Acogny dient ihnen tänzerisch als Vorbild – aber auch durch ihre mutige Art, sich Raum zu schaffen und Schwierigkeiten hinter sich zu lassen. (Kinozeit)

Germaine Acogny – The Essence of DanceDE/FR/SN 2025, R: Greta-Marie Becker, B: Greta-Marie Becker, K: Sophie Maintigneux, Sch: Katja Dringenberg, D: Germaine Acogny, FSK 18 (ungeprüft), 89 Min

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Trailer

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