Filmgespräch dtF

HBKsaar Gastprofessur

Katharina Thalbach

DER ACHTE TAG

1 Katharina Thalbach wird zum Filmgespräch anwesend sein

Action-Thriller um Gen-Manipulationen eines großen Pharmakonzerns: Eine ehrgeizige Journalistin und alleinerziehende Mutter findet heraus, dass ein großer Konzern offenbar mit menschlichen Klonen experimentiert. Als ein Wissenschaftler, der mit ihr reden will, vermeintlich Selbstmord begeht, recherchiert sie hartnäckig weiter. Schon bald wird ein Auftragskiller auf sie angesetzt, dem sie nur mit knapper Not entkommen kann. Dann kommt die Wahrheit heraus: Ein ehemaliger Nazi-Wissenschaftler, der schon im KZ Experimente mit Menschen durchgeführt hat, hat sich selbst zweifach geklont und die so entstandenen Föten von der eigenen Tochter austragen lassen. Er begeht vor laufenden Fernsehkameras Selbstmord. Aber die Machenschaften der allmächtigen Konzerne sind damit nicht gestoppt. (filmportal.de)

Münsters Film hat alles, was Reinhard Hauffs Simmel Verfilmung MIT DEN CLOWNS KAMEN DIE TRÄNEN abgeht: einen Sinn für Tempo, Rhythmus und den richtigen Tonfall. Die Glaubwürdigkeit der Geschichte hängt nicht an einer fadenscheinigen Konstruktion, sondern kann sich auch in ihren weniger überzeugenden Momenten auf die Stimmigkeit der Figuren verlassen. Wenn einer redet, dann sagt er nicht mehr als für die Geschichte nötig, und wenn der Film schweigt, dann weiß er auch, warum. Und Katharina Thalbach, Heinz Honig und Hans Christian Blech sind dabei in jeder Szene so präsent, daß einem schmerzlich bewußt wird, wie selten im deutschen Film Schauspieler ein Eigenleben entwikkeln, das auch jenseits von An- und Ausfällen das Gesicht eines Films prägt. (Michael Althen: Die Zeit)

DE 1990, R: Reinhard Münster, B: Reinhard Münster, K: Axel Block , M: Günther Fischer, Schn: Raimund Barthelmes, D: Katharina Thalbach, Hans Christian Blech, Hannelore Elsner, Heinz Hoenig, Fritz Schediwy, Lukas Ammann, Hans Joachim Krietsch, Peter Simonischek, Nicolette Krebitz, FSK 16, 99 min

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kino achteinhalb: DER ACHTE TAG