Vortrag OmU

España en pantalla – Aktuelles Kino aus Spanien

IVAN & HADOUM

1 Einführung: Dr. Tim Christmann, Romanistik, Abt. Spanisch UdS

Der Transmann Iván und die marokkanische Saisonarbeiterin Hadoum verlieben sich auf einer Gewächshausanlage in Südspanien zum Widerwillen des Arbeitgebers und der beiden Familien ineinander. Doch eine langersehnte Beförderung stellt ihre Beziehung vor Herausforderungen. (berlinale)
Trotz der simplen Ausgangsituation gelingt es dem Regisseur und Drehbuchautor Ian de la Rosa in ruhigen Nahaufnahmen zärtlich von einer Liebesbeziehung unter schwierigen Umständen zu erzählen. Dank der beiden Hauptdarsteller Silver Chicón und Herminia Loh kommt man den Gefühlswelten der Figuren sehr nahe. (filmrezensionen.de)

Doch der Film ist mehr als nur eine Liebesgeschichte; er erzählt davon, wie Iván allmählich erkennt, dass er nicht der Mann sein muss, den seine Familie von ihm erwartet, um zu überleben oder geliebt zu werden.
Mit seinem Spielfilmdebüt untersucht de la Rosa, wie Identität, Politik (Kampf um Arbeitsbedingungen und Angst um Übernahme des Gewächshauses durch deutsche Investoren) und Liebe auf der Leinwand koexistieren können, und etabliert sich gleichzeitig als Regisseur, der sich eingehend mit der Frage auseinandersetzt, wie Identität das Leben prägt. (international Cinephile Society)

ES/DE/BE 2026, R: Ian de la Rosa, B: Ian de la Rosa, Diego Vega Vidal, K: Beatriz Sastre, Sch: Yannick Leroy, D: Silver Chicón, Herminia Loh, Nico Montoya, FSK 18 (ungeprüft), 100 Min.

Unsere Kooperationspartner:

Romanistik, Abt Spanisch, Katalanisch-Lektorat Universität des Saarlandes,
Instituto Cervantes Frankfurt am Main


kino achteinhalb: IVAN & HADOUM

Trailer

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Der Film gewann 2026 den Queeren Filmpreis der Berlinale den Teddy Award.