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Freiluftkino im Innenhof

Cinéclub français

ANIMALIA

In einer nahen Zukunft wird die Menschheit von einer rätselhaften Krankheit heimgesucht, die einige Menschen nach und nach in tierähnliche Kreaturen verwandelt. Beim Transfer in ein extra gebautes Zentrum, in welchem versucht werden soll die genetischen Mutationen aufzuhalten, kommt es zu einem Unfall. Angetrieben durch die Angst vor dem Andersartigen bricht offene Feindseligkeit in der örtlichen Gemeinde gegenüber den Kreaturen aus, die sich nach dem Ausbruch in die umliegende Wildnis zurückgezogen haben. Darunter auch die Mutter des 16-jährigen Émile, der sich zusammen mit seinem Vater François auf die verzweifelte Suche nach ihr begibt. Während François an der Vergangenheit festhält, bemerkt Émile erste Mutationen an seinem eigenen Körper… (Verleih)

Der Film und seine Hybriden sehen gut aus, mehr noch: glaubwürdig. Die Effekte sind durchdacht, das Make-up ist lebendig bis zum Körperhorror. Und auch wenn ANIMALIA französisches Arthouse-Kino ist, scheut es das Populäre kein bisschen: Enorme Schauwerte, Action, energisches Schauspiel, flottes Erzähltempo gehen Hand in Hand mit emotionalen Spitzen, Vater-Sohn-Drama und hochinteressanten Gedanken und Bildern über unser Unbehagen in Natur und Kultur. Nur wenn der Film allzu sehr ins Pubertätsdrama oder in »Wir sollten netter zueinander sein«-Erbauung kippt, versteht man noch, weshalb es Leute gibt, die sich lieber die X-MEN ansehen. (epdFilm)

Le règne animalFR/BE 2023, R: Thomas Cailley, B: Thomas Cailley, Pauline Munier, K: David Cailley, Sch: Lilian Corbeille, D: Romain Duris, Adèle Exarchopoulos, Paul Kircher, FSK 12, 130 Min

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Trailer

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