ÜBER DIE UNENDLICHKEIT
In ÜBER DIE UNENDLICHKEIT nimmt uns ein unverzagter Erzähler an die Hand und lässt uns traumgleich umherschweifen. Scheinbar nichtige Augenblicke verdichten sich zu intensiven Zeit-Bildern und stehen auf Augenhöhe mit historischen Ereignissen: Ein Liebespaar schwebt über das vom Krieg zerfressene Köln; auf dem Weg zu einem Kindergeburtstag muss ein Vater mitten in einem Wolkenbruch seiner Tochter die Schuhe binden; junge Mädchen beginnen einen Tanz vor einem Café und eine geschlagene Armee marschiert mutlos zu einem Gefangenenlager. ÜBER DIE UNENDLICHKEIT ist sowohl Ode als auch Klage, ein Kaleidoskop all dessen, was ewig menschlich ist, eine unendliche Geschichte über die Verletzlichkeit unserer Existenz. (Verleih)
Sogar Momente überraschender Leichtigkeit, etwa wenn ein paar Mädchen ganz spontan zu tanzen beginnen, erzählen hier etwas ÜBER DIE UNENDLICHKEIT. Anderssons Blick auf das menschliche Treiben, die Lächerlichkeit und die Größe unserer Existenz, ist melancholisch und liebevoll, so abgründig wie heiter, letztlich eine große Liebeserklärung an all das, was man zusammengenommen Leben nennt. Wie in der Geschichte vom Mann in einer Kneipe, der unvermittelt ausruft: »Ist es nicht fantastisch?« – »Was?« – »Alles!« (epdFilm)
Om det oändligaSE/DE/NO 2019, R: Roy Andersson, B: Roy Andersson, K: Gergely Pálos, Sch: Johan Carlsson, Kalle Boman, Roy Andersson, D: Anisa Nova, Martin Serner, FSK 12, 77 Min
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Saarländisches Staatstheater