Filmgespräch dtF

Aktionswoche: Psychische Gesundheit

INFINITELY POLAR BEAR

1 Im Anschluss: Betroffenenbericht und Diskussion

Die 1970er enden – und vom Zusammenhalt der Familie Stuart ist ebenfalls fast nichts mehr übrig. Auslöser ist die Krankheit von Vater Cameron. Er leidet an einer manischen Depression und setzt nun auch noch seine Medikamente ab. Den Job hat Cameron krankheitsbedingt bereits verloren. Seine Ehefrau Maggie versucht, die finanzielle Lücke auszugleichen, aber das Einkommen reicht vorne und hinten nicht, da kann die Mutter noch so hart arbeiten. Ein möglicher Ausweg besteht in einem Stipendium, das sie angeboten bekommt und mit dem sie ihren Abschluss nachholen könnte. Doch dafür müsste Maggie Boston den Rücken kehren und nach New York gehen. Ist es eine gute Idee, die fragile Familie ausgerechnet jetzt zurückzulassen und die beiden lebhaften Töchter Amelia und Faith allein mit ihrem Vater zu lassen? (Filmstarts)

Auf der Grundlage ihrer eigenen Familiengeschichte schildert die Regisseurin das Thema der manischen Depression aus einer eher skurril-komischen Perspektive, das die Drastik des Krankheitsbilds zwar nicht unterschlägt, aber mehr den familiären Zusammenhalt in den Mittelpunkt rückt. Ein liebevoller, fast zärtlicher Film, getragen von einem großartigen Hauptdarsteller. (Filmdienst)

US 2014, R: Maya Forbes, B: Maya Forbes, K: Bobby Bukowski, Sch: Michael R. Miller, D: Mark Ruffalo, Zoe Saldana, FSK 6, 90 min

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kino achteinhalb: INFINITELY POLAR BEAR

Trailer

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