STAND BY ME – DAS GEHEIMNIS EINES SOMMERS
Er habe etwas ganz Unglaubliches gehört, platzt es aus Vern (Jerry O’Connell) heraus, als er zu seinen Freunden ins Baumhaus klettert. Eine Geschichte, die sie niemandem weitererzählen dürften, so groß wäre die. Natürlich nehmen Gordie (Wil Wheaton), Chris (River Phoenix) und Teddy (Corey Feldman) das nicht sonderlich ernst. So wie sie ihn eigentlich nie wirklich ernst nehmen. Aber für diese Geschichte machen sie dann doch eine Ausnahme: Eine Leiche soll am Fluss gefunden worden sein, vermutlich die des vermissten Jungen. Das lassen sich die vier nicht zweimal sagen. Und so machen sich die Jungs heimlich auf den Weg, die Leiche zu finden und am Ende als Helden dazustehen. Gleichzeitig sind aber auch Ace (Kiefer Sutherland) und dessen Gang unterwegs, um den Ruhm einzuheimsen. Und die verstehen Spaß nur dann, wenn er auf Kosten anderer geht. (filmrezensionen.de)
Die oscarnominierte Adaption der Drehbuchautoren Raynold Gideon und Bruce A. Evans fängt mit Unterstützung einer grandios bebilderten amerikanischen Sommerlandschaft, stimmungsvoll den Charme der 50er Jahre einzufangen. Dabei ist fast jeder Dialog von eigenständiger Bedeutung – oder schafft es zumindest, ein Lächeln auf die Lippen des Zuschauers zu zaubern. STAND BY ME – DAS GEHEIMNIS EINES SOMMERS hat sich als eines der besten Jugend-Dramen völlig zu Recht einen Platz in der Filmgeschichte gesichert. Selten agierten jugendliche Darsteller so bewegend und glaubhaft, dass man nach einiger Zeit meinen könnte, sie schon ewig zu kennen. Ein Film, der dem Zahn der Zeit standhält und auch heute noch für eineinhalb Stunden das erfrischende Gefühl einer unbeschwerten Kindheit vermittelt. (Filmstarts)
STAND BY MEUS 1986, R: Rob Reiner, B: Bruce A. Evans, Raynold Gideon, K: Thomas Del Ruth, S: Robert Leighton, M: Jack Nitzsche, D: Will Wheaton, River Phoenix, Corey Feldman, Jerry O’Connel, FSK 12, 89 Min