OmU
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End of Summer Blues

BLOW UP

London, 1966. Thomas (David Hemmings) ist ein gelangweilter Modefotograf, der nicht mehr als Verachtung für die Schmalspurschönheiten um sich übrig hat. Eines Tages fotografiert er in einem Park ein küssendes Pärchen. Wenig später spürt ihn die Frau (Vanessa Redgrave) auf und verlangt den Film zurück. Nach einigem Hin und Her händigt Thomas ihr ein Filmröllchen aus, behält aber eine Kopie für sich. Als er die entwickelten Fotos zu begutachten anfängt, glaubt Thomas einen Mordversuch zu erkennen…

BLOW UP wurde zum Kultfilm seiner Generation. 1966 entstand er. Diese Zeit der modernen Umwälzungen bedarf sicherlich keiner näheren Erläuterung. Kaum ist aber „Blow Up“ das, was bei George Lucas’ AMERICAN GRAFITTI für die 50er Jahre gelten mag. Zu kritisch, zu düster ist „Blow Up“. Antonioni kann sich schon deshalb keine nostalgische Verklärung leisten, weil das Werk eben zu besagter Zeit entstanden ist und somit nicht zurückblickt. Eine umso differenziertere und entlarvende Gesellschaftsstudie ist ihm im Gegenzug gelungen. Bis heute hat der Film von seiner leicht verstörenden Faszination, Aktualität und Klasse nichts verloren. Lange nach „Genuss“ dieses Werkes wirkt BLOW UP noch auf den Betrachter ein. (Filmstarts)

GB/IT 1966, R: Michelangelo Antonioni,, B: Michelangelo Antonioni, Tonino Guerra, Edward Bond, K: Carlo Di Palma, Sch: Frank Clarke, D: David Hemmings, Vanessa Redgrave, Sarah Miles, FSK 16, 111 Min

kino achteinhalb: BLOW UP

Trailer

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