Vortrag Filmgespräch dtF

Aktionstag gegen Glücksspielsucht

OWNING MAHOWNY

1 Begrüßung: Hanna Ritter, Landesfachstelle Glücksspielsucht Saarland. Im Anschluß Einladung zum Publikumsgespräch

Toronto, 1980: Der Banker Dan Mahowny ist ein stiller, fleißiger und zuverlässiger Mitarbeiter, dem seine Vorgesetzten blind vertrauen. Nachdem er befördert wird und als Fonds-Manager an die ganz großen Gelder herankommt, nimmt das Unheil seinen Lauf. Mahowny, der mit Arbeitskollegin Belinda liiert ist und gerade die neue, gemeinsame Wohnung bezogen hat, ist ein krankhafter Spieler. Er setzt auf Sportergebnisse, verbringt seine Wochenenden wahlweise auf der Pferderennbahn oder fliegt kurz runter nach Atlantic City, um dort in den Casinos zu spielen. Bei seinem Buchmacher Frank Perlin steht er mit 10.300 Dollar in der Kreide. Da er jeden Cent für das Wetten verbraucht, steht er vor dem Ruin. Von der Sucht getrieben, stellt er bei seiner Bank falsche Schecks aus und lässt sich das Geld auszahlen. Als er bemerkt, wie einfach das ist, werden die Summen, um die er die Bank prellt, immer größer. (Filmstarts)

In Richard Kwietnowskis Spielerdrama Owning Mahowny zeigt Hoffman, dass er imstande ist, einen Film zu tragen. Mit einer perfekten Mischung aus Schüchternheit und Wahn verleiht er dem kleinen Bankangestellten Dan Mahowny jene Glaubwürdigkeit, die den Spielsüchtigen nicht zum Monster macht, sondern zu einem ganz normalen Menschen von nebenan, der langsam aber sicher die Kontrolle verliert. Dabei stört es wenig, wenn der Ausgang der Story von Anfang an klar ist, zumal Hoffman den Loser wie kein zweiter zu verkörpern versteht. (Kinozeit)

UK/CN 2003, R: Richard Kwietniowski, B: Maurice Chauvet, K: Oliver Curtis, Sch: Mike Munn, D: Philip Seymour Hoffman, Minnie Driver, John Hurt, FSK 0, 101 Min

Unsere Kooperationspartner:

Landesfachstelle Glücksspielsucht Saarland

kino achteinhalb: OWNING MAHOWNY

Trailer

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