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Vortrag OmU

Theater und Film

MY GIRL

1 Einführung: Patrick Strasser, Dramaturg am Saarländischen Staatstheater

Der Sommer im Jahr 1972 ist für die 11-jährige Vada Sultenfuss (Anna Chlumsky) alles andere als einfach. Ihre Mutter hat sie bei ihrer Geburt verloren und vom Vater Harry (Dan Aykroyd) erhält sie die meiste Zeit nur wenig Beachtung. Da dieser ein Bestattungsunternehmen betreibt, wird Vada aber auch darüber hinaus ständig mit dem Tod und Verlust fremder Menschen konfrontiert. Fortan bildet sie sich ständig ein, von den unterschiedlichsten todbringenden Krankheiten befallen zu sein. Wenigstens hat sie den befreundeten Nachbarsjungen Thomas (Macaulay Culkin), mit dem sie über alles reden kann und ein Abenteuer nach dem anderen erlebt. Als die Kosmetikerin Shelly (Jamie Lee Curtis) in das Leben der Sultenfuss-Famile trifft und sich eine Liebesbeziehung zum Vater Harry anbahnt, wird Vadas Leben ordentlich auf den Kopf gestellt. (Film-Rezensionen.de)

MY GIRL bleibt ein bezaubernder Jugendfilm über das Erwachsenwerden und die Allgegenwärtigkeit des Sterbens, der es nicht verdient hat, auf die berühmte Kuss-Szene seiner beiden Jungdarsteller reduziert zu werden. Dank einer brillanten Anna Chlumsky und entwaffnender Ironie fällt es nicht schwer, über die eine oder andere Drehbuchschwäche hinwegzusehen. Statt die kleinen Mängel zu beklagen, sollte man den Film einfach so nehmen, wie er ist: witzig, liebenswert und unglaublich traurig. (Filmstarts)

US 1991, R: Howard Zieff, D: Laurice Elehwany, K: Paul Elliott, Sch: Wendy Greene Bricmont, D: Dan Aykroyd, Jamie Lee Curtis, Macaulay Culkin, Anna Chlumsky, FSK 6, 98 Min

Unsere Kooperationspartner:

Saarländisches Staatstheater

Trailer

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