Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
IN DIE SONNE SCHAUEN
1 Im Anschluss Vortrag: Dipl.Psych. Daniel Nakhla und Dr.med E. Tilch-Bauschke, Heidelberg.
Poetisches Drama über vier Generationen vom Kaiserreich bis zur
Jetztzeit und die sich im Laufe von 100 Jahre verändernden
Rollenstrukturen zw. Frauen und Männern. Psychoanalytische und
Psychodynamische Konzepte zum Rollenverständnis werden erläutert und
vorgestellt von Dipl.Psych. Daniel Nakhla und Dr.med E. Tilch-Bauschke,
Heidelberg.
Der Film wurde mit dem Preis der Jury bei den Filmfestspielen in Cannes
2025 ausgezeichnet.
Ein abgeschiedener Vierseitenhof in der Altmark. Die Wände atmen seit über einem Jahrhundert das Leben der Menschen, die hier wohnen, ihren Geschmack, ihr Sein in der Zeit. IN DIE SONNE SCHAUEN erzählt von vier Frauen aus unterschiedlichen Epochen – Alma (1910er), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er) – deren Leben auf unheimliche Weise miteinander verwoben sind. Jede von ihnen erlebt ihre Kindheit oder Jugend auf diesem Hof, doch während sie ihre eigene Gegenwart durchstreifen, offenbaren sich ihnen Spuren der Vergangenheit – unausgesprochene Ängste, verdrängte Traumata, verschüttete Geheimnisse. Alma entdeckt, dass sie nach ihrer verstorbenen Schwester benannt wurde und glaubt, dem gleichen Schicksal folgen zu müssen. Erika verliert sich in einer gefährlichen Faszination für ihren versehrten Onkel. Angelika balanciert zwischen Todessehnsucht und Lebensgier, gefangen in einem brüchigen Familiensystem. Nelly schließlich, die in scheinbarer Geborgenheit aufwächst, wird von intensiven Träumen und der unbewussten Last der Vergangenheit heimgesucht. Als sich ein tragisches Ereignis auf dem Hof wiederholt, geraten die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart ins Wanken. (Verleih)
DE 2025, R: Mascha Schilinski, DE 2025, R: Mascha Schilinski, B: Mascha Schilinski, Louise Peter, K: Fabian Gamper, Sch: Evelyn Rack, D: Hanna Heckt, Lea Drinda, Lena Urzendowsky, FSK 16, 149 Min
Unsere Kooperationspartner:
Das Saarländische Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie (SIPP) e.V.