GEW präsentiert
KEIN LAND FÜR NIEMAND
1 Eintritt frei!
Gibt es noch sichere Orte, Schutz und Hilfe für Menschen auf der Flucht – oder gibt es für sie kein Land mehr, zumindest für niemanden von außerhalb der „Festung Europa“? Anhand dramatischer Seenotrettungseinsätze im Mittelmeer lassen sich die auseinanderdriftenden Menschenbilder zeigen: Gleichgültigkeit, Abschreckung und Abschottung auf der einen Seite, Humanismus und Solidarität auf der anderen. Der Film selbst plädiert für die Rückkehr zu einer menschenrechtsorientierten Politik. (Verleih)
Der Film zeigt, wie der Überbietungswettbewerb der Parteien in Sachen Abschiebung und die gesellschaftliche Emotionalisierung sich wechselseitig verstärken. (…) KEIN LAND FÜR NIEMAND, ein bewusst einseitiger und provokativer Dokumentarfilm, verschweigt dabei nicht, dass es auch in Bundesländern, in denen die AfD die politische Deutungshoheit übernommen hat, Widerstand gegen solche Maßnahmen gibt. Auch die Zwickmühle, in der sich vor allem Kommunalpolitiker befinden, die bei beschränkten finanziellen Mitteln auch noch drohende Wahlerfolge der in Teilen als gesichert rechtsradikal eingestuften AfD zu fürchten haben, wird erwähnt. Das allerdings eher am Rande, es dominiert der Eindruck von Deutschland als einem kalten Land. Hier hätte dem engagierten Film mehr Differenzierung gutgetan im Hinblick auf die vielen Menschen und Institutionen, die in den letzten 10 Jahren das realisiert haben, wofür Bundeskanzlerin Merkel im Jahr 2015 die Losung »Wir schaffen das« ausgab. (epdFilm)
DE 2025, R: Max Ahrens, Maik Lüdemann, B: Max Ahrens, Maik Lüdemann, K: Maik Lüdemann, Nils Kohstall, Sch: Lino Thaesler, M: Ophelia Hausmann, FSK 12, 111 Min
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GEW Saarland