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Ciné queer

NATIONAL ANTHEM

Ein stiller junger Mann findet einen Job auf einer abgelegenen Ranch, die einer queeren Community als Refugium dient. Er verliebt sich in eine Transfrau und beginnt, seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu entdecken. Der erzählerisch eher schlichte Film ist visuell außergewöhnlich stilisiert und entwirft ein nahezu utopisches Bild einer nicht-heteronormativen Gemeinschaft, in der bislang unbekannte Möglichkeiten erkundet werden können. Ein betont optimistischer Gegenentwurf einer solidarischen Welt, in der die realen Widrigkeiten keine große Rolle spielen. (Filmdienst)

Zwischen Dylan, der trans Frau Sky (Eve Lindley) und dem Rancher Pepe (Rene Rosado) entsteht eine Art Dreiecksbeziehung, in der das Begehren in diverse Richtungen verläuft. Aber auch hier bleiben typische erzählerische Standardsituationen wie Eifersucht oder Streit aus. Nationalhymne wird von Musiknummern, von sinnlichen, harmonischen Montagesequenzen und von Momenten des Traums und der Fantasie getragen. Da kann etwa ein tristes Warenhaus in der Einöde kurzerhand zum magischen (Imaginations-)Ort werden. Mit tollen Nebenfiguren, darunter Mason Alexander Park als non-binärem Mitglied der Truppe, und malerischen Bildern erweckt das Werk eine queere Utopie zum Leben, die ein willkommener Gegenentwurf zu aktuellen Entwicklungen in der USA und anderen Teilen der Welt ist. (Kinozeit)

US 2023, R: Luke Gilford, B: Kevin Best,Luke Gilford, David Largman Murray, K: Katelin Arizmendi, Sch: Amber Bansak, Josh Schaeffer, D: Charlie Plummer, Eve Lindley, Robyn Lively, FSK 16, 99 Min, OmU

Unsere Kooperationspartner:

LSVD Saar,
Aidshilfe Saar

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Trailer

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