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DAI präsentiert

THE MASTERMIND

Im Jahr 1970 gelingt dem arbeitslosen Tischler James Blaine Mooney zusammen mit zwei Komplizen ein dreister Einbruch in ein Museum: Bei Tageslicht stehlen sie vier Gemälde. Doch dieser spektakuläre Kunstraub ist nur der Anfang. Die vermeintliche Beute wird zur Belastung, und Mooney sieht sich gezwungen, ein Leben auf der Flucht zu führen. In eine Ära des gesellschaftlichen Wandels eingebettet – geprägt vom Vietnamkrieg und der wachsenden Frauenbewegung – entfaltet sich die Geschichte eines Mannes, der seinen Platz zwischen Kunst, Kriminalität und den Umbrüchen seiner Zeit sucht. (Verleih)

Mit seinem Retro-Look – grandios bebildert von Reichardts Stamm-Kameramann Christopher Blauvelt – mag der Film an Filme von Sidney Lumet erinnern, aber der Plot erscheint eher als Variation der ironischen US-Krimis der Neunziger, in denen unbedarfte Underdogs sich in die Welt des Verbrechens bewegen: Auch die Coen-Brüder oder David O. Russell hätten sich eine Figur wie J. B. ausdenken können. Reichardt aber gelingt es, den vermeintlichen »Mastermind« mit ihrem typisch entschleunigten Stil zu entzaubern. Dabei erinnert der Film nicht selten an den thematisch verwandten Doku-Thriller AMERICAN ANIMALS von Bart Layton. Auch Reichardts Protagonist erscheint komplett überfordert mit den Folgen seines zwar zunächst erfolgreichen, aber letztlich doch vergeigten Diebstahls und sieht sich schließlich zu einer überhasteten Flucht gezwungen.  (epdFilm)

US/UK 2025, R: Kelly Reichardt, B: Kelly Reichardt, K: Christopher Blauvelt, Sch: Kelly Reichardt, D: Josh O' Connor, Alana Haim, FSK 12, 110 Min, OmU

Unsere Kooperationspartner:

Deutsch-Amerikanische Institut Saarbrücken e. V.

kino achteinhalb: THE MASTERMIND

Trailer

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