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Nachteinhalb

SPRING BREAKERS

1 Einführung: Moritz Kunz, Kino achteinhalb

Vier Kindheitsfreunde landen im Gefängnis, nachdem sie ein Restaurant ausgeraubt haben, um ihre Spring-Break-Ferien zu finanzieren. Ihre Kaution wird von einem Rapper bezahlt, der ihnen die Aufregendste Zeit ihres Lebens verspricht. Doch wie weit würden sie gehen für den ultimativen Spring Break? (Verleih)

Mit seinem Inszenierungs-Inferno, zu dem „Enter the Void"-Kameramann Benoît Debie mit seinen dynamischen Bildern einen entscheidenden Beitrag leistet, betreibt Harmony Korine eine konsequente, oft satirische Überspitzung. Das zeigt sich auch beim herausragenden Musikeinsatz. Neben den wummernden Beats von Cliff Martinez und Electro-DJ Skrillex, die den Zuschauer teilweise fast aus dem Kinosessel kippen lassen, setzt Korine auf kommentierende Popsongs. So ist etwa die mit einem Britney-Spears-Liedchen untermalte großartige Collage von Überfällen der Mädchen-Bande zugleich einer von vielen Seitenhieben gegen die rosa Disney-Welt – schließlich startete Spears wie auch Gomez und Hudgens einst dort ihre Karriere. Den Weg der Überzeichnung geht auch Korines enger Freund James Franco mit und spielt Alien gnadenlos übertrieben als Ober-Idioten, der sich für den Größten hält. Mit wilden Rastas, Tattoos am ganzen Körper und versilberten Zähnen, die an das Gebiss des legendären James-Bond-Bösewichts Richard Kiel erinnern, ist er schon optisch eine Karikatur und stiehlt bisweilen sogar den Mädels die Schau. (Filmstarts)

US 2012, R: Harmony Korine, B: Harmony Korine, K: Benoît Debie, Sch: Douglas Crise, D: Selena Gomez, Vanessa Hudgens, James Franco, FSK 18, 94 Min

kino achteinhalb: SPRING BREAKERS

Trailer

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