Filmreif – Kino für Menschen in den besten Jahren
CALLE MALAGA
María Ángeles ist tief verwurzelt im spanischen Viertel von Tanger. Ihre Wohnung in der Calle Málaga – voller Erinnerungen, Blumen und antiker Schätze – ist ihr ganzer Stolz. Vom Balkon aus beobachtet sie das bunte Treiben der Stadt – ruhig, zufrieden, in ihrer eigenen Welt. Doch als ihre Tochter Clara die Wohnung verkaufen will, gerät alles ins Wanken. Statt ins Seniorenheim zu ziehen, stellt sich María Ángeles quer. Mit Witz, List und Herz kämpft sie um ihr Zuhause. Überraschend findet sie dabei neue Nähe, Lebenslust und eine Liebe, die sie längst verloren glaubte. (Verleih)
Die Tragikomödie ist einerseits eine Liebeserklärung an das kosmopolitische Tanger, ein Kreuzungspunkt zwischen Atlantik und Mittelmeer, Orient und Okzident. Bekannt als Lieblingsort von Künstlern im frühen 20. Jahrhundert, war das einstige spanische Protektorat Tanger auch Heimat vieler vor Diktator Franco geflüchteter Spanier. Die pulsierende Atmosphäre der Stadt passt zu ihrer Heldin, gespielt von der charismatischen 79-jährigen Carmen Maura. Sie verkörpert hier einen so unwiderstehlich lebendigen Charakter wie einst in den Almodóvar-Filmen: voller Power, sehr feminin und im Notfall gerissen. (filmdienst)
MA/ES/FR/DE/BE 2025, R: Maryam Touzani, B: Maryam Touzani, Nabil Ayouch K: Virginie Surdej, Musik: Freya Arde, Schn: Teresa Font, Carmen Maura, Marta Etura, Ahmed Boulane, Miguel Garcés, María Alfonsa Rosso, Sanae Regragui, FSK 12, 117 minc