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Ciné queer

NINJA MOTHERF*CKING DESTRUCTION

Mit 18 sind die besten Freundinnen Leonie und Marlene sich sicher, dass nichts sie trennen kann. Doch Leonie verliebt sich in Naomi, gibt sich ganz ihrer ersten großen Liebe hin und entfernt sich immer weiter von ihrer besten Freundin. Naomis depressive Schübe jedoch überfordern Leonie zunehmend. Als ihre Beziehung scheitert, merkt Leonie, wie sehr sie sich isoliert hat. Sie verlässt Berlin, beginnt eine Ausbildung und versucht die Welt um sich herum zu ordnen. Doch auch Jahre später fehlt jemand in ihrem Leben: Marlene.
Was macht meine Identität aus? Und wem muss ich sie beweisen? Als filmische Langzeitstudie angelegt, ist NINJA MOTHERF*CKING DESTRUCTION ein wildes und ungefiltertes Porträt eines queeren Erwachsenwerdens – überbordendes Gefühlschaos inklusive. (Verleih)

Besonders überzeugend gelingt NINJA MOTHERF*CKING DESTRUCTION dabei die Darstellung weiblicher Freundschaft. Im Mittelpunkt steht nicht ein spektakulärer Konflikt, sondern die leise Erkenntnis, dass Menschen sich manchmal auseinanderentwickeln, ohne dass ein einzelnes Ereignis dafür verantwortlich wäre. Die Veränderungen geschehen schleichend, beinahe unbemerkt und gerade darin liegt ihre emotionale Wahrhaftigkeit. Auch die Liebesgeschichte zwischen Leonie und Naomi wird angenehm unspektakulär erzählt. Der Film macht die Queerness ihrer Beziehung nie zum zentralen Problem und statt gesellschaftlicher Ablehnung stehen persönliche Unsicherheiten, psychische Belastungen und mangelnde Kommunikation im Vordergrund. Diese Selbstverständlichkeit von queerer Identität ist eine große Stärke des Films. (Sissy Mag)

DE 2025, R: Lotta Schwerk, B: Lotta Schwerk, K: Fion Mutert, Sch: Lydia Leerstelle, D: Ems Suthe, Marie Tragousti, Merle von Mach, FSK 12, 79 Min

Unsere Kooperationspartner:

AIDShilfe Saar
LSVD Saar

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Trailer

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