Verboten, verbrannt und verehrt
DER MANN AUS MARMOR
1 Einführung: Waldemar Spallek, Kino achteinhalb
Ein kritischer Blick auf die frühen 50er Jahre, die letzte Stalinzeit, in Polen, und zugleich eine Auseinandersetzung mit der Lage der aktuellen Medienarbeit. Im Mittelpunkt steht das Schicksal eines braven Arbeiters, der zum »Helden der sozialistischen Arbeit« gemacht wird, dann aber in Ungnade fällt. Eine Absolventin der Warschauer Filmhochschule geht in ihrer Abschlußarbeit für das polnische Fernsehen dem Leben dieses Maurers nach. Ein sehr anspruchsvoller Film, ohne Haß und Häme inszeniert, trotz entlarvender Fragestellungen von einer gewissen Traurigkeit. (Filmdienst)
DER MANN AUS MARMOR ist auf allen seinen Ebenen ein Meisterwerk: als politischer Schlüsselfilm, als leidenschaftliches Drama einer Suche, als Reflexion über das Kino. Er ist ein Meisterwerk, weil diese Filme im Film nicht beziehungslos nebeneinander existieren, sondern sich gegenseitig bedingen und durchdringen. (Die Zeit)
Człowiek z marmuruPO 1977, R: Andrzej Wajda, B: Aleksander Ścibor-Rylski, K:Edward Kłosiński, Sch: Halina Prugar, D: Jerzy Radziwiłowicz, Krystyna Janda, Tadeusz Łomnicki, FSK 18 (ungeprüft), 157 Min
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