Wasser auf der Leinwand
Im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Universität des Saarlandes im Sommersemester 2026 wird die Darstellung von Wasser(formen) in Filmen und Fernsehserien untersucht. Sei es Wasser als Meeres-, Trink- und Badewasser, sei es Wasser als Körperflüssigkeit oder als Teil einer Naturkatastrophe. Wasser ist allgegenwärtig. Auf der Leinwand werden all diese Wasserformen in Text, Bild und Kameraeinstellungen umgesetzt. Da jede Darstellung kulturell stark geprägt ist, bietet die dreiteilige Filmreihe im Kino achteinhalb sowohl einen französischen als auch einen italienischen und einen iberoamerikanischen Film an. Innerhalb von drei Wochen mutiert Wasser vom Forschungs- und Lebensbereich (von Jacques-Yves Cousteau) zum hoffnungsvollen Übergang (von Migranten) in eine andere Welt und letztendlich zum mystischen Territorium (in Amazonien). In anderen Worten geht es dabei um die faszinierende Formvielfalt eines uns dauerhaft begleitenden lebenswichtigen Elements, das bedauerlicherweise durch menschliche Fehlhandlungen auch zur Knappheit und Naturgewalt neigen kann, bzw. bereits neigt, und sich fairerweise jederzeit gegen uns wenden kann. In diesem Sinne lädt die Filmreihe ebenfalls dazu ein, unser Verhalten zum Wasser kritisch zu hinterfragen und Wasser selbst noch intensiver zu schätzen.